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Petromax

 

 

 

Den Name Petromax lie├č sich der Berliner Kommerzienrat Max Graetz f├╝r seine Petroleumlampen 1910 gesetzlich sch├╝tzen. In dieser Zeit traten auch seine zwei S├Âhne Max und Erich Graetz in die Firma ein. Die Petromax Starklichtlampe wurde allerdings erst 1921 von ihrem Entwickler, Max Graetz, zum Patent angemeldet. Die Fabrikarbeiter im Berliner Vorort Treptow hatten bald alle H├Ąnde voll zu tun. Von Anbeginn wurde die Petromax zum Verkaufsschlager Made in Germany. Sie eroberte die ganze Welt. In verschiedenen Ausf├╝hrungen und mit unterschiedlichen Lichtst├Ąrken verlie├čen Millionen Laternen das Werk. Der Marktanteil lag bei mehr als 80 %. Dabei war die Produktion der Petromax nur ein Nebengesch├Ąft. Das Hauptinteresse galt der Erfindung, Weiterentwicklung und Vermarktung von Elektroger├Ąten. Wer kennt nicht die Graetz TV- und Rundfunkger├Ąte. Auch die Technik des Verchromens wurde in den fr├╝hen 30er Jahren von Graetz bis zur Perfektion weiterentwickelt. Der heutige Standard ist Graetz zuzuschreiben.

Die Fabrikanlagen befanden sich im Osten Deutschlands. Sie gingen nach der Teilung Deutschland verloren. Nach 1945 wurde von Erich und Fritz Graetz ein Neubeginn im sauerl├Ąndischen Altena (NRW) gewagt. Das Unternehmen produzierte hier in erster Linie Rundfunkger├Ąte und Petroleumlampen. Und der Siegeszug der Petromax setzte sich fort. Millionen von Lampen wurden zu 99,9 % in das Ausland verkauft. Gro├čabnehmer auf dem deutschen Markt waren die Bundeswehr, Bundespost und Bundesbahn. Diesen Abnehmern folgten mit Aufstellung der Einheiten des Zivile Bev├Âlkerungsschutzes der Katastrophenschutz, der Selbstschutz und die Einheiten des THW. Auch das Bauhandwerk kam ohne Petromaxlampen nicht aus. 1949 wurde die Strahlungsmesstechnik GmbH gegr├╝ndet. .

1961 wurde die Firma von den Br├╝dern Graetz an SEL und die Westf├Ąlische Kupfer- und Messingwerke AG verkauft. 1986 ging sie weiter zu Alcatel und 1988 schlie├člich folgte der Verkauf an Nokia. Die Schott Glaswerke Mainz ├╝bernahmen von Graetz die weltweiten Markenpatentrechte f├╝r die Petromaxserie. Heinze (Wuppertal) wurde von Schott als weltweit lizenzierter Vertriebspartner f├╝r das Petromax-Sortiment benannt.  Bis in die 70er Jahre wurde die Petromax in Altena produziert. Nach Ende der Produktion in Altena wurde die Leuchte f├╝r Heinze (Wuppertal) bis in die 90er Jahre von der Firma Hipolito in Portugal auf hohem Qualit├Ątsniveau gebaut. Hipolito durfte als Lizenzbauer baugleiche Laternen mit eigenem Logo herstellen. In Gemeinschaft mit der Wuppertaler Firma Heinze wurde eine 830/150 CP Starklichtlampe auf den Markt gebracht (siehe Geniol). Sie wurde mit den Logo GENIOL oder Hipolito verkauft.

Die Herstellung der Petromax wurde letztlich nach China, in die H├Ąnde des Sanit├Ąrartikel- und Kunststoffproduzenten Santromax (Kaiping Silveray Metall And Plastic Products Company Limited) verlegt. Santromax baute nicht nur die Petromax, sondern baugleich eine Laterne mit dem eigenem Logo Santrax. In den Gr├Â├čen 829/500 Super Rapid und 830/150 Rapid und anf├Ąnglich in guter Qualit├Ąt. Allerdings lie├č die Qualit├Ąt der China-Petromax im Laufe der Jahre immer mehr zu w├╝nschen ├╝brig. Ihr Untergang schien sich abzuzeichnen.

Zum Ende 2006 verlor Heinze seine Zust├Ąndigkeit f├╝r den Vertrieb der Petromax. Eigent├╝mer der Wort- und Bildmarke Petromax sowie der dazugeh├Ârigen Drachenmarke ist jetzt Pelam international Ltd. Ziel des Markenkaufs ist es, das Markenimage der Marke Petromax nachhaltig zu st├Ąrken und die Qualit├Ąt der Lampe auf den Stand der 50er/60er zur├╝ckzuf├╝hren.

Literaturhinweis: www.hytta.de (Die Petromax und die Familie Graetz) von J├╝rgen Breidenstein

 

 

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