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Petroleum (Kerosin), Spiritus, Lampenöl

Petroleum (Kerosin)

Zu den Produkten der Rohöldestillation gehören neben Naphtha (Leichtbenzin), Benzin und seine Sorten unter anderem auch Petroleum (Kerosin) und Spiritus. Petroleum besitzt eine Energiedichte. Die Energiedichte./Masse von Petroleum beträgt 11,9 kWh/kg und die Energiedichte/Volumen 9,5 kWh/l

Petroleum dient vornehmlich als Kraftstoff für Flugzeugtriebwerke. In der Luftfahrt wird jedoch nicht von Petroleum, sondern von Kerosin gesprochen. Dem Ausgangsstoff Petroleum werden allerdings weitere Stoffe, sogenannte Additive beigemischt. Die Additive sorgen für verbesserte Fließ- und Zündfähigkeit sowie Frostsicherheit bis minus 40 °C und weitere günstige Eigenschaften, die Leuchtpetroleum nicht benötigt. Der Siedebereich von Kerosin liegt mit einer Siedetemperatur von 160 °C bis 260 °C zwischen Benzin und Diesel. Mit einem Flammpunkt von 38 °C ist Kerosin bedeutend ungefährlicher als die uns zur Verfügung stehenden Benzinsorten. Die zivile Variante des Kerosins heißt JET A. Heute wird häufig JET-A1 mit einem etwas niedrigeren Gefrierpunkt (-47°C) vertankt.

Weiterhin wird Petroleum, ohne die Additive des Kerosins, mit einem Flammpunkt von 40 °C als Brennstoff für Petroleumlampen (Leuchtpetroleum) oder als Reinigungsmittel verwendet. Es eignet sich beispielsweise hervorragend, stark anhaftende Fett- und Schmutzrückstände zu entfernen.
Auch die flüssigen Grillanzünder sind reines, geruchsarmes Petroleum und für unsere Lampen bestens geeignet. Unsere Petromax und Geniol-Leuchten sowie Leuchten, die nach dem Petromaxprinzip arbeiten, vernichten rücksichtslos Petroleum. Ausgenommen davon sind die Schweizerinnen. Sie sind werkseitig mit einem Benzinvergaser ausgestattet. Das heißt nicht, dass Petroleum als Brennstoff nicht in Frage käme. Klar darf es in die Leuchte gekippt werden. Lediglich der höhere Flammpunkt, respektive der Siedepunkt von Petroleum und die geringere Oberfläche des Benzinvergasers machen ein längeres Vorwärmen des Benzinvergasers erforderlich. Ein Wendelvergaser (Vergaseroberteil) ist für den Petroleumbetrieb nicht zwingend erforderlich.

Wie schon bekannt, die Petromax und Geniol-Laternen sind “Petroleumstarklichtlampen”. Diese Tatsache schließt ein Verbrennen weiterer Brennstoffe nicht aus. Wenn es die Technik der Lampe erlaubt oder notwendige Anpassungen durchgeführt wurden.

Brennstoff Lampenöl

Lampenöle sind mit den Bezeichnungen Lampenöl, Duftlampenöl, Citronella, Mückenöl, Leuchtpetrol, Leuchtenöl usw. in den Regalen der Baumärkte und anderer Anbieter zu finden. Lampenöl ist ein niedrig visköses Petroldestillat aus Erdöl oder ein Bio-Lampenöl von Fetten aus Rapsöl, Palmöl oder tierischen Abfällen mit mehr als 9 bis 18 Kohlenstoffatomen im Molekül. Lampenöl ist dünnflüssig, jedoch nicht so dünnflüssig, wie hochreines Petroleum. Hinzu kommt, dass den Ölen zum Teil noch < 2 % Farb- und Riechstoffe zugesetzt werden. Sie lassen unsere Starklichtlampen rußen. Die Nadelstange kann mit schwarzer, schleimiger Ölschmiere festgesetzt werden. Nadeln wird des Öfteren erforderlich. Sicher, es verbrennt mit ähnlichen Brenneigenschaften wie hochreines Petroleum. Lampenöl kann durchaus in unsere Leuchten gekippt werden. Wenn wir allerdings Wert auf eine sauber brennende Leuchte legen, sollte nur das kristallklare Lampenöl getankt werden. Und mit dem Kristallklaren kommen wir im Preisvergleich mit hochreinem Petroleum finanziell nicht viel besser weg. Andere Lampenöle sind vielmehr geeignet für Gartenfackeln, Dochtlampen und Windlichter etc.

 

Alkohol (Ethanol, Methanol)

Spiritus (Ethanol), wer kennt sie nicht, diese farblose, charakteristisch riechende und leicht zu entzündende Flüssigkeit. Ethanol ist genauso brisant einzuordnen wie Benzin. Nachteil der Suppe ist, dass man nach dem Zünden durchaus nicht sofort eine Flamme sieht. Erst mit Steigen der Flammentemperatur geht die Flammenfarbe von einem leuchtend blau in ein helles gelb über. Hier ist es zu Beginn des Zündvorgangs schon oft zu Irritationen gekommen, mit fatalem Ausgang.

Das Zeug ist ungenießbar, wenn der Begriff Alkohol auch zum Trinken einläd. Spiritus kann aus Kohlenwasserstoffen der Petrochemie und als Bio-Ethanol aus vergorenen landwirtschaftlichen Produkten (Bio-Masse) leicht gewonnen werden. Chemisch betrachtet gibt es keinen Unterschied zwischen Bioethanol und anders hergestelltem Ethanol. Die in der Biomasse enthaltene Stärke oder die Cellulose wird enzymatisch in Glucose aufgespalten. Dieser Glucosesirup wird anschließend mit Hefepilzen zu Ethanol vergoren. Ethanol wird heute herkömmlichen Kraftstoffen zugemischt. Ethanol ist ein sehr gutes Lösungsmittel für Harze. Ethanol greift die Lackierung von Handlampen (Feuerhand, Frowo etc.) an. Der Flammpunkt des Kopfproduktes (96 % Alkoholgehalt) liegt bei 12 °C. Ethanol ist in jedem beliebigen Verhältnis mit Wasser löslich. Abhängig vom Wassergehalt steigt der Flammpunkt. Das bedeutet, Wasser kann als Löschmittel eingesetzt werden, wenn die Randbedingungen stimmen.

Selbst trinkbarer Alkohol könnte in unserer Lampe verbrannt werden. Bier hat einen, nein der Alkohol im Gemisch mit dem Wasseranteil im Bier, Flammpunkt von 95 °C. Doch den zum Brennen bringen wird unmöglich sein. Mit ansteigender Temperatur verdunstet unser Alkohol im Gerstensaft zu einem nicht zündfähigen Gemisch mit Luft. Aber bitte, wer das Geld hat und sein Vergnügen sucht, kann gern eine Flasche Strohrum (um 80% Alkohol) aus unserm schönen, südlichen, bergigen Nachbarstaat oder ne Kanne vom guten Pott (54 % Alkohol) in seiner Leuchte verheizen. Auch Moorgeist ist dazu geeignet. Was an Schnaps verbrannt wird, wird nicht getrunken und macht folglich auch nicht wuschisch in der Murmel.

Neue Treibstoffsorte E 85

Zur Verbesserung der bei Verwendung von reinem Ethanol ungünstigen Kaltstarteigenschaften von Ottomotoren werden dem Ethanol etwa 15% Super-Benzin beigemischt. Das so hergestellte Gemisch trägt die Bezeichnung “E85”. E85 darf nur bis zu einem gewissen Prozentsatz bei Ottomotoren beigemischt werden. Nur Flex Fueler und umgerüstete Fahrzeuge dürfen diesen Kraftstoff pur tanken.

-Dichte: 0,785 kg/L/15 °C

-Heizwert: 6,3 kWh/L = 8,0 kWh/kg

-Explosionsgrenzen: 2,2 Vol.-% bis 25,5 Vol.-%

-Zündtemperatur 385 °C

E85 weist bei der Verbrennung im Vergleich zu reinem Benzin folgende geringere Schadstoffemissionen auf:

- 15 % weniger Kohlendioxid-Ausstoß
- 10 % weniger Stickoxid-Ausstoß
- 20 % weniger Feinstaub-Ausstoß
- 40 % weniger Kohlenmonoxid-Ausstoß
- 80 % weniger Schwefelverbindungen

Die Verbrennungstemperatur von E85 liegt um ca. 40 °C  unter der von Benzin.

Über die Verwendung von E85 in unseren Starklichtlampen liegen noch keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Spiritusbetrieb

Wenn wir in unserer Leuchte Spiritus verbrennen wollen, werden Umbauarbeiten erforderlich. Die Leuchte muss auf Spiritus-Hochdruck- oder Niederdruckbetrieb eingerichtet werden. Muss das Rad zweimal erfunden werden? Ich meine nein. Deshalb will ich mich an dieser Stelle nicht mit eigenen Worten zum Spiritusumbau auslassen. Schließlich habe ich mein Wissen zu diesem Thema aus der Homepage von Lampenmaxe.de (siehe Linkseite) gesaugt. Auf diese möchte ich hier verweisen.

Brennstoff Methanol

Methanol ist der einfachste der Brennstoff der Alkoholgruppe. Er besitzt nur eine OH-Gruppe, bzw. Hydroxy-Gruppe. Er ist leicht entflammbar. Der Flammpunkt liegt bei 12 °C. Mit Luft bilden sich explosionsfähige Gemische. Methanol ist sehr gut wasserlöslich. Wobei Methanol Benzin nicht löst. Der Stoff verbrennt mit bläulicher Flamme zu Kohlenstoffdioxyd und Wasserdampf. Durch Veresterung von Methanol mit Rapsöl wird Biodiesel gewonnen. Methanol wird von der Raffinerien herkömmlichen Ottokraftstoffen, insbesondere dem bleifreien Benzin als Zusatz beigefügt. Methanol kann auch direkt als Kraftstoff genutzt werden, wenn es die Gummischläuche und -dichtungen erlauben. Inwiefern Methanol in unseren Latüchten verheizt werden kann, weiß ich nicht zu sagen. Es liegen mir keine Angaben vor.

 

 

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