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Lampen des Militärs

 

 

 

Die Bundeswehr

 

Erläuterungen

Mit Beginn der Aufstellung der Bundeswehr wurde  diese mit tausenden Petromax-Lampen ausgerüstet. Die Streitkräfte erhielten 829B  500 CP Super Rapid und 828B 350 CP Super Rapid Laternen. Die  Standortverwaltungen wurden mit der Petromax 827B 250 CP Super Rapid und 828/350 Super Rapid ausgestattet.  Schon bald, Mitte der 60er Jahre, bekam die Bundeswehr baugleiche Lampen der 829/500er Serie auch von GENIOL geliefert. Welche Laterne ist besser; eine Petromax oder eine Geniol? Hier scheiden sich die Geister. Während die einen auf Petromax schwören, nehmen  andere lieber eine GENIOL. Und der dritten Gruppe ist es schlicht weg egal, welche der Bundeswehr- Laternen vor ihnen steht.

Liegt  es am Mythos, der sich hinter dem Namen Petromax verbirgt? Tatsache ist, GENIOL war in den 30er Jahren und nach 1945 bis in die Mitte der 50er Jahre der größte  Zulieferbetrieb von Bauteilen für die legendäre Petromax. Wer kann noch sagen, welche Bauteile auf den Maschinen von GENIOL gefertigt wurde.

Die  ersten Petromaxlampen der Bundeswehr waren für den Brennstoff Benzin vorgesehen.  Deshalb war ein Benzinvergaser verbaut. Jedoch, um 1960 hat sich die Bundeswehr  vom Benzinbetrieb ihrer Latüchten verabschiedet. Nun wurde ein Wendelvergaser  für Petroleum verbaut.

Warum? Angeblich sollen nach einem unbemerkt abgefallenen Glühstrumpf die Armaturen der Leuchten ausgelötet worden und Tanks explodiert sein. Das habe schwere Unfälle  zur Folge gehabt.

Hinweis: Explodieren kann der Tank einer Leuchte nicht, schlimmstenfalls aufreißen! Doch auch das wäre mehr als ungewöhnlich. Das Benzin  kann allerdings bei einer Undichtigkeit des Tanks und bei Zündung mit länger werdender Flamme rasant abfackeln. Infolge der Wärmestrahlung können Tankanschlüsse ausgelötet  werden. Jede zusätzliche Tanköffnung hat im Behälter einen Druckabfall zur Folge und fördert das rasante Abbrennen des Tankinhalts bis zum Leer brennen.

Unbestritten bleibt, Unfälle im Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten sind immer möglich. Aber  vielmehr ist zu vermuten, dass sie von Soldaten unbewusst herbeigeführt wurden.  Zum Beispiel durch fehlende Kenntnisse oder durch unbedachten Umgang mit  Benzin.

 

Benzinvergaser

Der  Benzinvergaser, auch als Universalvergaser bezeichnet. Er kann sowohl für Benzinbetrieb als auch für den   Petroleumbetrieb eingesetzt werden.

Petroleum  erfordert im Vergleich zu Benzin eine längere Vorwärmung des Vergasers.

Petroleumvergaser

 

Wendelvergaser

Auch der Wendelvergaser kann im Benzinbetrieb eingesetzt werden. Einige  Lampenbetreiber empfehlen, nachstehende geringfügige Abänderungen am Vergaser vorzunehmen. Andere sagen, darauf kann verzichtet werden. Die Meinungen gehen  weit auseinander.

  • Petroleum  benötigt Staudruck, um durch die Wendel zu gelangen und gänzlich zu vergasen,  Benzin nicht. Der Siedepunkt von Benzin liegt tiefer. Der Staudruck wird erzielt durch den verengten Vergaserquerschnitt in Höhe der Nadeldurchführung. Deshalb sollte die Nadeldurchführung etwas aufgebohrt werden.
  • Die  Wendel kann, muss aber nicht, abgetrennt werden. Die Durchgangslöcher müssen dann mit einem Hartlot (Schmelztemperatur über 800 °C) verschlossen werden.

Benzinvergaser

 

Beschilderung  und Kennzeichnung

Die Starklichtlampen der Bundeswehr  unterscheiden sich grundsätzlich von der zivilen Variante.

Merkmale der BW-Leuchten sind die  matte Verchromung und die Bezeichnung des Lampentyps auf dem Typenschild.  Zusätzlich untergebracht sind auf dem Typenschild die Versorgungsnummer (oben  stehend) und nicht in allen Fällen der Monat und das Jahr der Herstellung der  Laterne.

 

Typenschild

Lampen der Bundeswehr mit Benzinvergaser wurden um 1960 nachträglich mit einem Wendevergaser ausgestattet. Sie bekamen auf den Tank als Sicherheitshinweis einen gelben  Aufkleber mit schwarzer Schrift.

Typenschild

Lampen der Bundeswehr, die nach der Umstellung mit Petroleumvergaser ausgeliefert wurden, bekamen ein Hinweisschild, werkseitig am Ring des Tragegestells befestigt

Typenschild

Beispiele für die Verwendung der Laternen

Petromaxlampen wurden bei der Bundeswehr vorzugsweise in Läger vorgehalten. Sie standen aber auch einsatzbereit in den Standortverwaltungen und waren auf dem Fuhrpark der Bundeswehr untergebracht. Sie sollten der Notbeleuchtung dienen. Die Laternen der Standortverwaltungen kamen so gut wie nie zum Einsatz. Die der Streitkräfte sehr selten. Nagelneue (alte)und nie  oder wenig gebrauchte Lampen von 1959 bis in die späten 90er können nach ihrer Ausmusterung  preiswert erworben werden. Begehrt sind vor allem Laternen der 50er 60er Jahre. Sie sind von deutscher Qualität, sehr robust und zuverlässig.

Transportsicher untergebracht  sind die Lampen der Bundeswehr üblicherweise in Stahlblechkästen. Zum Inhalt des Kastens gehören vier Glühstrümpfe, ein Fülltrichter und ein komplettes Reparaturset.

 

 

 

 

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